Home
Tantalos
Geographie
Zeitrechnung
Götter
Magie
Völker
Wesen
 

Tantalos

"Ach was, Nekromantie ist nur konsequent angewandte Heilkunst!"

Tantalos ist die von uns entwickelte und bespielte Fantasy-Welt. Sie ist konzipiert als Zitat und Parodie des Fantasy-Genres und beinhaltet unter anderem auch Lovecraft'sche und Warhammer FRP-Bezüge. Nichtsdestotrotz ist sie ein eigenständiges Werk, mit neuen Ideen, ständig am Wachsen und sich wandeln. Die meistwachsenden Gegenden sind die düsteren Alten Länder, mit denen sich Toffer besonders beschäftigt, und der von Jurij entwickelte neue Kontinent Tek-Atzlan, der grade entdeckt wurde und auf den ein Besiedlungswettrennen der Seemächte stattfindet.

Wir geben zu, daß die Welt derzeit noch viele Lücken enthält und deswegen unter Umständen anderen, die das Grundkonzept mögen, nicht alles gibt, was sie gerne sähen... Vielleicht kommen wir einmal an diesen Punkt, aber da wir größtenteils einen BottomUp-Ansatz verfolgen, werden immer nur diejenigen Gegenden an Detail wachsen, die wir auch bespielen. Für Vorschläge und Kritik sind wir aber durchaus zu haben: Mailt den Steinmetzen! :)

Dennoch wünschen wir Euch natürlich einen netten Ritt durch Tantalos!

Allgemeiner Überblick: Kosmologie

Von "oben her" gesehen ist Tantalos nach der modernen magischen Theorie (die von den großen Religionen in Kingisien und Lykandia akzeptiert wird) folgendermaßen "gebaut":

  1. Semen, das (lat.: Samen): Die innerste Sphäre, von der aus das Mana in die Schöpfung fließt. Hier ist alles Schöpfung und Wandel, und nichts bleibt bestehen.
  2. Elementum, das (lat.: Element): Die zweite Sphäre, in der sich ein Großteil des fließenden Mana zu den Elementen Erde, Feuer, Luft und Wasser wandelt. Diese sind hier rein, wild und ungebändigt in ständigem Kampf vorhanden und unterliegen immer noch häufiger Veränderung durch freies Mana.
  3. Ordo, der (lat.: Ordnung): Dies ist der "Himmel", auch "Pantheon" genannt - die Sphäre der Götter, die die Mischung aus elementaren Kräften und rohem Mana, die von Semen und Elementum ausgeht, in Bahnen leiten und nach ihrem Willen formen. Die Götter sind wahrscheinlich aus dem Elementum hervorgegangen und deswegen stark von ihrem jeweiligen "Aspekt" geprägt. Siehe die Sektion über Götter, um mehr über sie zu erfahren. In dieser Sphäre "kristallisiert" außerdem das fünfte Element aus: Geist, auch Seele, Bewußtsein oder Wille genannt - über diesen Punkt sind sich die Experten sehr uneinig (im Gegensatz zur Nomenklatur der anderen Elemente). Im Gegensatz zur modernen Magik postulieren Religionen noch immer, daß die Kristallisation von Geist ein aktiver Akt der Götter sei.
  4. Natura, die (lat.: Natur): Die Sphäre der Lebewesen, die "normale Welt" sozusagen. Die geordneten Elemente verfestigen sich hier, gleichzeitig ist ihr Fluß zäh und gedämpft genug, damit das Sein sich nicht so schnell verändert, daß Leben nicht möglich ist und nicht so erstarrt, daß alles in Unveränderlichkeit und Tod erstarrt.
  5. Crusta, die (lat: Kruste): Der Punkt, an dem sich das Sein so verfestigt, daß es keine Veränderung mehr zuläßt. Die Nachwelt, auch das Totenreich genannt (man bemerkt, daß Geister immer wieder dasselbe tun und nur schwer, wenn überhaupt, von ihren erstarrten Verhaltensmustern abzubringen sind: Der Grund liegt in der Natur von Crusta). Diese Sphäre ist aber auch die "Schutzhülle" der inneren Sphären vor dem Chaos.
  6. Chaos, das (gr.: Chaos): Außerhalb der Crusta ist eine endlose Leere, die das Chaos beherrbergt: Unfertige oder verstoßene Ideen, wilde Träume, alles, der kristalline "Abfall der Schöpfung", teilexistent und seine Hüllen aus den verzerrten Bildern des Lebens geformt, die der bröckelnden Außenseite der Crusta entstammen. Diese wahnsinnigen Geschöpfe lechzen nach dem Mana der inneren Sphären, um sich verändern - um Leben - zu können und schweben in unruhigem Schlaf dahin, bis sich ihnen eine Gelegenheit bietet, die Crusta zu durchbrechen.

Wie man sieht, haben (zumindest die auf dem Kontinent Fahrton lebenden) Weisen eine recht genaue Vorstellung davon, wie ihre Welt funktioniert. Interessant dürfte hier vor allem sein, daß die Wesen des Chaos - die man im allgemeinen als Dämonen bezeichnet - tatsächlich ein direktes Produkt der Schöpfung sind (und somit auch nicht von allen Religionen als "die Bösen™" besetzt werden, sondern als die "Bettler und Aussätzigen der Schöpfung", denen man "Almosen" in Form von Mana spenden sollte oder die man sogar hereinlassen sollte!). Selbstverständlich haben die meisten Bewohner der Natura genug Überlebensinstinkt, um dieser Argumentation nicht zu folgen.